Supervision

Im Rahmen des 3-tägigen Basisseminars nach FEES Curriculum haben die Teilnehmer die technischen Fertigkeiten zur Durchführung der FEES erlernt sowie die theoretischen Grundlagen zur Befunderstellung und Ableitung therapeutischer Konsequenzen erworben. Im Anschluss daran sind zur Qualitätssicherung neben 30 direkten Supervisionen weitere 30 indirekte Supervisionen durch einen FEES Ausbilder vorgesehen.

Zielgruppe:

Ärzte, Logopäden, akademische Sprachtherapeuten, klinische Linguisten, die das 3-tägige Basisseminar absolviert haben und in ihrer Einrichtung erstmals eigenständig FEES-Untersuchungen durchführen.

Willkommen sind ebenfalls bereits FEES-erfahrene Untersucher, die eine Gelegenheit zum fachlichen Austausch suchen.


FEES Supervisionstag:

Direkte Supervision


 

Hintergrund

Zur Erlangung des FEES Zertifikates nach Ausbildungscurriculum der deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) und der deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sind nach erfolgreichem Besuch eines FEES Basisseminars 30 selbständige FEES Untersuchungen unter direkter Supervision eines FEES Ausbilders erforderlich.

Ziel der Hospitation ist die Befähigung zum selbstständigen Umgang mit dem Endoskop, die Einübung der Untersuchungsplanung und die systematische Befunderstellung bei insgesamt 30 Einzelfällen. Die Hospitation soll dazu beitragen eine hohe FEES-Qualität sicherzustellen und die Voraussetzungen zur Absolvierung einer praktischen Prüfung zur Erlangung des FEES-Zertifikates zu erfüllen.

Inhalte

Supervision in Ihrer Einrichtung:
Die Teilnehmer führen in ihrer eigenen Einrichtung die FEES Untersuchungen unter direkter Supervision eines Ausbilders durch.

Direkte Supervision im RKU:

Die Teilnehmer führen im RKU FEES Untersuchungen unter direkter Supervision eines Ausbilders durch. Die Anzahl der in der Klinikroutine anfallenden FEES Untersuchungen richtet sich nach dem aktuellen Gegebenheiten der stationären Abläufe. Eine komprimierte Planung von mindestens 4 bis 6 Untersuchungen pro Tag wird angestrebt. Die anschließende Auswertung und Befunderstellung erfolgt selbständig durch den Hospitanten unter Supervision und abschließender Begutachtung eines FEES Ausbilders.

Die durchgeführten Untersuchungen werden im Ausbildungsbuch als direkt supervidiert abgezeichnet.

Download Ausbildungsbuch (PDF) unter:

https://www.dgn.org/images/red_mitglieder/pdf/Ausbildungsbuch_DGN_DSG.pdf

Weitere Informationen auf der Homepage des DGN finden Sie hier:
http://www.dgn.org/rubrik-themen/3015-fees-ausbildungscurriculum-fuer-neurogene-dysphagien

Ebenso können Einzeltermine zur indirekten Supervision vereinbart werden

Ort

RKU, Oberer Eselsberg 45, 89081 Ulm
oder in Ihrer Einrichtung nach Vereinbarung

Termine

Auf Anfrage nach Vereinbarung, kombinierbar mit indirekter Supervision

Kosten

  • Bei externen Supervisionstagen Pauschale von € 500 zzgl. USt. sowie Unkostenerstattung für Anreise und Spesen
  • Direkte Supervsion am RKU pro Tag € 250 zzgl. USt.,
    maximal € 1250 für 30 Untersuchungen

Supervisoren

Im RKU Beate Lindner-Pfleghar, Falk Schradt. Ihre Anfragen werden an das RKU weitervermittelt. Vertragsabschluss und Rechungstellung erfolgt über das RKU

In Ihrer Einrichtung Beate Lindner-Pfleghar, Falk Schradt , Wolfgang Schlaegel für Süddeutschland

Annika Goerhardt und Regina Lindemann für Köln und Umgebung


FEES Supervisionstag:

Indirekte Supervision


 

Hintergrund

Erfahrungsgemäß treten insbesondere zu Anfang nach Erlernen der FEES immer wieder neue Fragestellungen und technisch wie inhaltlich schwierige Untersuchungssituationen auf:

  • Warum war die Passage durch die Nase so schwierig?
  • Warum war die Sicht schlecht? Hätte die Untersuchung weitergeführt /abgebrochen werden müssen?
  • Welche Pathophysiologie liegt zugrunde?
  • Welche therapeutischen Konsequenzen wären noch denkbar gewesen?
  • War die Kostempfehlung die richtige?
  • Hätte im Hinblick auf die Grunderkrankung anders entschieden werden können /müssen?
  • PEG – Indikation ja/nein? etc.

Auch die Verschriftlichung der Befunde im Sinne einer aussagekräftigen Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse stellt zu Anfang eine Herausforderung dar. Viel Übung und ein Austausch mit erfahrenen Untersuchern sind hier hilfreich.

Inhalt

Am FEES-Supervisionstag haben die Teilnehmer die Möglichkeit ihre Untersuchungsvideos und Befunde vorzustellen, Fragen zur Durchführung und Interpretation zu klären und sich auszutauschen. Je nach Gruppengröße können in Kleingruppen die Verschriftlichung der Befunde und die Ableitung der therapeutischen und diätetischen Konsequenzen diskutiert werden. Ebenso sind Einzeltermine zur individuellen indirekten Supervision möglich.

Die mitgebrachten Untersuchungen werden im Ausbildungsbuch als indirekt supervidiert abgezeichnet.

Download Ausbildungsbuch (PDF) unter:
https://www.dgn.org/images/red_mitglieder/pdf/Ausbildungsbuch_DGN_DSG.pdf

Weitere Informationen auf der Homepage des DGN finden Sie hier:
http://www.dgn.org/rubrik-themen/3015-fees-ausbildungscurriculum-fuer-neurogene-dysphagien

 

Ort

RKU, Oberer Eselsberg 45, 89081 Ulm
oder in Ihrer Einrichtung nach Vereinbarung

Termine

Auf Anfrage nach Vereinbarung

Kosten

  • Einzelsupervision und Gruppen bis 4 Teilnehmer pauschal € 595 (€ 500 zzgl. 19% USt)
  • Bei externen Supervisionstagen € 595 (€ 500 zzgl. 19% USt) plus Unkostenerstattung für Anreise und Spesen
  • Bei Gruppen von mehr als 4 Teilnehmern € 150 pro Person (incl. USt.)
  • Ab 7 Teilnehmern werden weitere FEES- Ausbilder hinzugezogen.

Supervisoren

Beate Lindner-Pfleghar, Dr. Wolfgang Schlaegel, Falk Schradt für Ulm und Süddeutschland

Annika Goerhardt und Regina Lindemann für Großraum Köln

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